Internetmarketer und Internetunternehmer
Sven Meissner

Über Erfahrungen und Standpunkte zu sozialem Engagement im Internet-Business.

Bei unserer Suche nach einem seriösen Internet-Anbieter in der "Geld verdienen Branche", sind wir zufällig auf den ehemaligen Sozialpädagogen und heutigen Internetmarketer Sven Meissner aufmerksam geworden. Wir entdeckten bei YouTube seinen Spendenaufruf für die Opfer des Erdbebens in Haiti (siehe Video des Ebookexperten Sven Meissner unten).

Sven Meissner selbst arbeitete lange Zeit als Sozialpädagoge in einer Berliner Kinder- und Jugendeinrichtung, bevor er zu seinem Internet-Job kam. Heute ist Sven Meissner ein bekannter und seriöser Internet Supermarketer und Internetunternehmer, der andere Menschen dabei unterstützt, Geld im Internet zu verdienen (laut Webkritiker). Siehe hier Geld verdienen im Internet

Wir hatten die Gelegenheit und konnten den Internetmarketer zu seiner beruflichen Veränderung sowie zu seinen Erfahrungen und persönlichen Standpunkten zum Thema "Soziales Engagement und Internet-Business" befragen. Es entstand ein sehr langes aber auch ein außerordentlich interessantes Gespräch mit Herrn Sven Meissner.


Hier erst das Haiti Video und dann das Gespräch in voller Länge:





Social Web Marketing (SWM):
Guten Tag Herr Meissner! Wie geht es Ihnen heute?

Sven Meissner:
Hallo Frau Weber! Hervorragend, vielen Dank der Nachfrage. Und selbst?

SWM:
Danke, gut. Kommen wir zur Sache. Sie sind Sozialpädagoge und Internet Marketer. Wie kam es zu diesem Wechsel von dem sozialen hin zu dem marktorientierten Job? War es das Geld?

S. Meissner:
Sven Meissner Wer im sozialen Bereich engagiert ist oder war, weiß, dass das Thema Geld in Bereichen sozialer Arbeit noch ein viel größeres Thema ist als in anderen Bereichen. Dort geht es viel mehr um's Geld geht als viele Menschen glauben. Ich selbst war als Leiter einer Kinder- und Jugendeinrichtung früher zu etwa 70% mit "Geldeintreiben" (man nennt das "Fundraising") statt mit sozialer Arbeit beschäftigt, damit die Kinder nicht zurück auf die Straße mussten.
Um Geld für die soziale Arbeit zu erlangen, musste ich damals sehr kreativ sein. So entwickelte ich mich vom Sozialpädagogen zum kreativen Werbeexperten und Kaufmann. Und dann nach 6 Jahren, wollte ich einfach mal etwas anderes machen und vor allem freier sein.
So kam ich erst in die Werbung und danach in das Internet Marketing. Toll ist es, dass ich auch mit meiner neuen beruflichen Tätigkeit im Internet, Menschen helfen kann. Und ja, ich wollte auch mal mehr Geld verdienen für mich privat und meine Hobbys. Das gebe ich zu. Jetzt habe ich es geschafft, beide Dinge unter einen Hut gebracht! Also "Helfen" und "Geld verdienen"!

SWM:
Herr Meissner "Geld verdienen im Internet" oder "Internet Marketing" sind Bereiche, in denen es ausschließlich darum geht, "Geld zu verdienen". Wir konnten nicht viel sozial eingestellte Projekte bei den kommerziellen Anbietern finden. Zufällig sind wir auf Ihr Video mit dem Spendenaufruf für Haiti gestoßen. Das fanden wir gut und seriös. Aber jetzt mal ehrlich: Haben Sie das nicht auch aus Marketinggründen gemacht?

S. Meissner:
Es gibt durchaus soziales Engagement von Internet-Marketern. Aber diese Webkritik müssen sich alle Marketer nun mal gefallen lassen. Aber: Es sind nicht immer alles nur Egoisten, Abzocker und Betrüger! Die Branche hat zwar nicht den besten Ruf. Aber letztlich sind die Leute hinter all den Webseiten auch nicht anders als in der Offline-Welt! Da gibt es sehr nette und auch sozial eingestellte Leute.
Ich zum Beispiel habe den Haiti-Spendenaufruf gemacht, weil ich mit meiner Email-Verteilerliste dazu beizutragen wollte, dass viele meiner Newsletter-Abonnenten Geld für die Menschen dort spenden. Damit leiste ich doch einen viel größeren Beitrag für die Hilfebedürftigen, als wenn nur ich alleine etwas gespendet hätte! Ohne mein Video, hätten die Menschen in Haiti kein Geld für den Wiederaufbau von meinen Abonnenten erhalten! Das wär doch schade gewesen.

SWM:
Aber als cleverer Marketing-Experte, wissen Sie, dass sich so etwas auch positiv auf Sie und Ihr Business auswirkt ... sehen Sie es als kleine Einzelkritik ...

S. Meissner:
Einzelkritik? Sie haben ja Recht. Es stimmt! Und ja, das nehme ich auch gerne mit. Warum sollen denn die Unterstützer keinen Vorteil haben? Das habe ich übrigens sowieso noch nie verstanden. Ebensowenig die Webkritik, die damit zusammenhängt.

SWM:
Es gibt Menschen, die helfen auch ohne dass sie einen Vorteil haben!

S. Meissner:
Das wird immer so gesagt. Ich glaube daran aber gar nicht. Meine Erfahrungen im sozialen Bereich haben mir gezeigt, dass die Menschen dort nicht wirklich selbstlos sind. Egal, ob es der ehrenamtliche Rentner war, der sich eigentlich primär deshalb engagiert hatte, weil ihm Zuhause die Decke auf den Kopf gefallen ist oder der angestellte Sozialarbeiter, der froh war, dass er endlich einen Job hatte.
Und ich finde das auch völlig in Ordnung so. Jeder braucht einen Antrieb. Und wenn es letztlich den Bedürftigen hilft, dann ist das doch mehr als okay. Meinen Sie nicht auch, dass es dem notleidenden Kind ziemlich egal ist, ob da irgendjemand einen Vorteil hat oder nicht? Wichtig ist doch, dass dem Kind geholfen wird, oder?
Übrigens war auch Mutter Teresa nicht selbstlos. Im Gegenteil, sie hat es auch für sich getan, weil sie durch die Liebe und Zuneigung der Menschen höchstes Glück empfunden hatte!

SWM:
Ich finde Ihre Ansichten sehr interessant. Nur ist es nicht wirklich schick in Deutschland mit sozialem Engagement anzugeben.

S. Meissner:
... was eindeutig ein Fehler ist. Heute ist es so, dass der Unternehmer so tut als ob er völlig selbstlos am kostenlosen Bau eines Kindergartens beteiligt ist, um den Kindern zu helfen. Insgeheim "lässt er dann aber darüber reden". Nicht er selbst macht die Werbung, sondern er sorgt dafür, dass andere sie hinten herum machen. Warum? Na, um letztlich sich und seiner Firma einen guten Namen zu machen. Das ist die gängige Praxis in Deutschland.
Die Leute meinen, es sei schlecht auf diese Weise am Leid anderer zu profitieren. Letztlich finde ich es aber noch schlechter, wenn die Unterstützer gar nicht profitieren. Denn dann gibt es viel zu wenig Unterstützer und die Notleidenden leiden noch schlimmer Not! Warum sollen denn nicht alle profitieren? Was ist denn daran falsch? Es kann doch nur nutzen. Deshalb verstehe ich diese Webkritik nicht.

SWM:
Was schlagen Sie vor?

S. Meissner:
Es muss immer darum gehen Win-Win-Situation zu schaffen. Ich schlage dazu vor, offener mit der Thematik umzugehen. Die sozialen Einrichtungen könnten es z.B. mehr fördern, dass ehrenamtliche Helfer noch mehr Vorteile haben. Ebenso sollten den Unternehmen ganz klar ihre Vorteile in Aussicht gestellt werden. Und umgekehrt sollen die auch offen damit werben können. Dieses "ich helfe aus Selbstlosigkeit Getue" muss verschwinden.
Dann helfen auch mehr Leute. Weil Menschen sind nun mal Egoisten. Was aber ja gar nicht negativ sein muss, wie ich gerade versuche zu erklären! Es kann sogar helfen!

SWM:
Wo werden Sie sich als nächstes sozial engagieren?

S. Meissner:
Es ist wirklich gar nicht so einfach. Es gibt so viele Menschen und Projekte, die Hilfe benötigen. Ich habe mich jetzt aber dazu entschlossen in Zukunft schwerpunktmäßig Menschen zu helfen, die von Tod bedroht sind und dringend existenzielle Unterstützung benötigen. Ich schaue da nach Afrika!

SWM:
Das freut uns! Vielleicht gelingt es Ihnen ja so eine Art Vorreiterrolle unter den Internet-Marketern einzunehmen, damit mehrere auf diesen Zug aufspringen. Ich danke Ihnen für dieses engagierte Gespräch!

Das Interview mit Internetmarketer Sven Meissner führte Gabriele Weber.



Mehr über Sozialpädagogen und Ebookexperten Sven Meissner haben wir auf folgenden Websites gefunden:

Sven Meissner bester Internet Marketer
Internet-Guru über Sven Meissner
Wie ich mit Ebooks von Sven Meissner online Geld verdiene
Geld verdienen
Online Geld verdienen im Internet
Geld verdienen im Internet



Gerne nehmen wir Vorschläge für weitere Interview-Partner aus der Internet-Marketing-Branche entgegen (z.B. von Internetmarketer, Internetunternehmer, Supermarketer, etc.).
Voraussetzung dafür ist, dass der Interviewpartner sich in irgendeiner Weise sozial engagiert oder sonstwie mit sozialen Themen in Verbindung steht.
Bewerbungen von Abzocker, Betrüger und anderen Scharlatanen haben keine Chance!
Webkritik ist immer willkommen, sofern Sie der guten Sache nützt.

Wir verbinden Soziales & Marketing und präsentieren diesen Monat:
"Marketing Tipps von von Internet Marketer Sven Meissner"

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